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Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Kunst und Kultur von den Anfängen bis zur Gegenwart

Kulturgeschichte im Zeitraffer: von der Antike bis zum modernen Design. Besucher*innen finden hier gleich fünf Museen unter einem Dach und begeben sich auf eine Zeitreise von der Ur- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert. Glanzstücke der Sammlung sind der Goldschatz spätrömischer Fundmünzen, das romanische Triumphkreuz, die gotischen Madonnen des Conrad von Soest, das Raritätenkabinett der Renaissance sowie die Gemäldegalerie mit Werken des 18. und 19. Jahrhunderts. 


Sonderausstellungen

MANUFACTUM: Staatspreis für das Kunsthandwerk NRW“ (bis 27.6.) – Ausstellungshalle

Seit 1963 vergibt die nordrhein-westfälische Landesregierung alle zwei Jahre den Staatspreis für das Kunsthandwerk an Kunsthandwerker*innen aus NRW. Er ist damit einer der traditionsreichsten und mit insgesamt 60.000 Euro Preisgeld einer der bedeutendsten Preise seiner Art in Deutschland.

Die Landesausstellung präsentiert die Arbeiten der Wettbewerbsteilnehmer*innen. Gezeigt wird ein Querschnitt des aktuellen zeitgenössischen Kunsthandwerks. Diese Bandbreite macht den Reiz der zeitgenössischen Ausstellung aus: Sie ist eine einmalige Gelegenheit, ästhetische Objekte des Kunsthandwerks in dieser Bandbreite im Museum zu sehen. Während Kunsthandwerker*innen im Alltag oft Kompromisse bezüglich ihrer Produkte machen müssen, haben sie beim Wettbewerb die Gelegenheit, ihr Können und ihre Klasse auszuspielen. Experimentelle Arbeiten sind genauso zu sehen wie Gebrauchsgegenstände, Skulpturen und Medien.

DER MUSEUMSTRAUM. Eine Dortmunder Nachkriegsgeschichte (bis 29. September) – Studio

In der Aufbruchszeit der 1950er-Jahre beauftragt Leonie Reygers als Direktorin des Dortmunder Museum am Ostwall den weltweit angesehenen Fotografen Albert Renger-Patzsch, ihre neu eröffneten Räumlichkeiten abzulichten. Oberflächlich betrachtet schuf der Wegbereiter der Neuen Sachlichkeit eher unscheinbare Bilder. Zugleich sind es Zeugnisse des außergewöhnlichen Traums von einem Museum, das als einer der ersten Orte zeitgenössischer Kunst im Deutschland nach dem Krieg Wirklichkeit wurde.

Ausgehend von drei Fotografien des damaligen Museumsraums widmete sich ein dreisemestriges Lehrforschungsprojekt im Masterstudiengang Kulturanalyse und Kulturvermittlung der TU Dortmund diesem außergewöhnlichen Museumstraum. Dies erlaubt ungewohnte Blicke auf Biografien und Beziehungen der Museumsräume, der Museums-Menschen, der Museumsfotografien sowie der Museumsdinge.

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