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Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Am 14.10.1992 wurde an der Steinstraße 50 in Dortmund die „Steinwache“ als Mahn- und Gedenkstätte eröffnet.
Sie befindet sich im alten Dortmunder Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach vor allem durch die Gestapo misshandelt wurden. Neben der ständigen Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945“ des Stadtarchivs Dortmund werden regelmäßig Abendvorträge angeboten und Sonderausstellungen gezeigt.

Ab dem 1. Juni öffnet auch die Gedenkstätte Steinwache wieder ihre Türen. Interessierte können ab sofort kostenlose Besuchszeitfenster buchen. Mögliche Zeiten sind dienstags bis sonntags 10-12:00 Uhr, 12-14:00 Uhr und 14-17:00 Uhr. Buchungsanfragen können während der Öffnungszeiten telefonisch unter 0231/5025002 oder per E-Mail unter stadtarchiv-dortmund@stadtdo.de gestellt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung. Sie erhalten möglichst zeitnah eine Buchungsbestätigung.

Die Anmeldung vor Ort ist – sofern freie Zeitfenster verfügbar sind – ebenfalls möglich. Eine Besuchergruppe darf aus max. 5 Personen aus 2 Haushalten (zzgl. Kinder bis 14 Jahren) bestehen. Eine Registrierung mit Namen und Kontaktdaten ist immer zwingend erforderlich. Die angegebenen persönlichen Daten werden vier Wochen aufbewahrt und danach gelöscht bzw. vernichtet.

Im Gebäude gilt eine Höchstzahl von 30 Personen, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske sowie zur Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern. Gruppenangebote und Veranstaltungen müssen derzeit leider noch entfallen.